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Aus dem Bauch heraus

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“Die Geburt deines Kindes ist das einzige Blind Date bei dem Du sicher sein kannst die Liebe deines Lebens zu treffen.”*

Da dachte ich noch “Ach, schlimmer als Schwangerschaftsdemenz geht ja gar nicht”. Fail. Stilldemenz ist krasser. Richtig übel – aber praktisch – ist die “Geburtsdemenz”. Wenn ich von meiner Geburt erzähle, fange ich meistens an mit den Worten “Ach, sooo schlimm sind Wehen jetzt auch nicht…Schatz, gehts dir gut, du wirst so blass!”. Mein Mann antwortet dann meistens “Ach, wenn man davon absieht, dass ich immer noch Alpträume von deinen Schreien habe, ich vier Kilo in drei Tagen abgenommen habe (ich übrigens mehr #ätschibätsch), mir regelmässig kalte Schauer nur bei der Erinnerung über die Schulter laufen UND du Geräusche von dir gegeben hast, die ich keinem menschlichen Wesen zugetraut hätte….dann war das alles easy!”

Und das ist mein “Problem”: ich habe verdammt viel verdrängt. Äußerst praktische Einrichtiung von der Natur, denn sonst wären wir alle Einzelkinder.

Dieser Geburtsbericht beruht also auf nicht bestätigten Gerüchten (“Ich wollte doch nicht weggehen. So ein Blödsinn” “Doch, du hast erklärt, du gehst jetzt”) angeblichen Beleidigungen meinerseits (“Jetzt halt einfach deine Klappe, man!) und einem bestätigten sehr hohen

Geburtsvorbereitung Vol. 3

Heute ist Mittwoch, der 21.02.2018 und es ist 10:24 Uhr. Ich bin seit 264 Tagen schwanger und meine App sagt mir, dass es noch 16 Tage bis zum ET sind. Was nichts zu bedeuten hat, da nur 5 % aller Babys zu ihrem errechneten Geburtstermin kommen. Die meisten kommen im Zeitfenster von 14 Tagen vor- und nachher.

Wenn der Artikel hier

Mittlerweile sind wir im 8. Monat und ich verfüge über eine durchaus ansehnliche Sammlung an Ratschlägen, Tips und Handlungsaufforderungen wie sich eine Schwangere zu verhalten hat. Lieben Dank dafür liebe Gesellschaft. Nicht. Über manche Dinge kann ich lachen doch bei einigen überlege ich bereits bei Erhalt wie hoch meine Chancen auf einen Freispruch wegen Notwehr sind, wenn ich rein instinktiv reagiere. Ich bewundere auch den Mut meiner Umwelt mir ungefragt Anweisungen Tips zu geben wenn ich gerade ein Küchenmesser, Handy oder sonst irgendeinen werfbaren Gegenstand in der Hand habe.

Es ist Zeit all die lieb gemeinten nur leider völlig übergriffigen “Tips” zurückzugeben. Bitte behaltet sie für euch.

Ladies, Gentlemen, es wird Zeit für die Realitätskeule. Für mehr Wahrheit. Tacheles. Tabula Rasa.

Empfindsame Seelen, die verstört werden könnten durch Sätze wie  “grunzend auf der Toilette sitzen” oder “Hämorrhoiden stören beim Pupsen”  sollten nicht weiterlesen.
Allen anderen, wünsche ich viel Vergnügen 🙂 Und ganz besonders den Damen mit Babywunsch: Ich verspreche euch, alles was an unangenehmen Dingen passieren wird- und das kann auch mal ne Menge sein- es ist es Wert. <3 Spätestens wenn sich euer Krümelchen beim Bauch streicheln an eure Hand schmiegt, empört trampelt weil ihr nicht auf “der richtigen Seite” liegt oder mit einem mal ganz ruhig wird wenn ihr ihm etwas vorlest, ist alles ALLES wettgemacht.<3

Achso. Natürlich gibt es Frauen, die eine absolut problemlose Schwangerschaft haben. Wo nichts zerrt, piekt, schmerzt oder irgendwas zum falschen Zeitpunkt aus diversen Körperöffnungen läuft. Das ist super. Freut euch! Genießt es! Und schweigt still! Denn das ist definitiv nicht die Regel.

  1. Meine Haare. Alle Haare.

Das die Vorstellung wie meine Schwangerschaft sein wird sich nicht so ganz mit der Wirklichkeit decken wird, war bereits bei meiner Erfahrung mit  den Schwangerschaftsanzeichen *click* klar.

Selbstverständlich hatte ich noch mehr wilde Kleinmädchenphantasien die nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hatten.

Meine Top 3

Vorstellung vs. Realität” in der Schwangerschaft”:

Mein Mann wird jeden Tag das Wachstum meines Bauches fotografieren und am Ende haben wir voll den süßen Film um den uns alle beneiden!

Werbung, alle Produkte selbst bezahlt

Ich war ja unglaublich gut vorbereitet auf das was das 1. Trisemester so unglaublich ätzend machen kann. Google war leergesaugt, Bücher weiß gelesen und Freundinnen ausgepresst wie Zitronen.

Ist ja an sich ganz einfach, ich übergebe mich morgens beim Aufstehen und gut is.

Jaaaa…..wie ich schon in meinem letzten Blogbeitrag  “Schwangerschaftsanzeichen: Vorstellung vs. Realität” geschrieben hatte, ist jede Frau und jede Schwangerschaft absolut individuell. Und spätestens jetzt lernen wir zwei Dinge:

Ich war perfekt auf alle Schwangerschaftsanzeichen vorbereitet. Und kann durchaus behaupten, dass ich im Laufe der Zeit ein schönes Wellness-Wochenende an Schwangerschaftstest vollgepullert habe. In einem 5 Sterne Spa. Mit Spezialbehandlungen.

Dieser Umstand machte mich aber auch in gewisser Weise zum Experten im Wissen darum woran ich merken würde ob ich schwanger bin oder nicht.

Google sei Dank. Nicht.

Was ich lernen musste, war unter anderem,

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