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Kennt ihr die 5 Phasen des Liebeskummers? Nicht wahr haben wollen, dann der Schock, hin zum Aktionismus, dann die Wut und schließlich Akzeptanz oder nett ausgedrückt “positive Neuorientierung”. 

Seit Corona und den mehr als unfassbar massiven Auswirkungen auf unser aller Leben durchlaufe ich mehrmals täglich genau diese Phasen. Die positive Neuorientierung guckt mich allerdings nur mit zusammengekniffenen Augen und dann ganz kurz an. Jetzt gerade sind die Existenzsorgen bedrückend, mein Mann hat sein Geschäft, unser Geschäft, das er zumachen musste. Wums, Existenzgrundlage weg. In einer Stunde durchflutet mich ein “wird alles gut”, ganz schnell kommt die blanke Wut und

Im Nachhinein ist es mir völlig unklar warum ich nach der Geburt meines Sohnes das erste Jahr so fix und fertig war. Ich meine, er lag doch nur rum auf mir drauf! Wenn er mal schlecht gelaunt war, hat unser Tragetuch und sein liebstes Highlight, meine Brust, immer immer geholfen und die Welt meines Lieblings war schön. Rückblickend fast erstaunlich

Normalerweise würde hier jetzt ganz viel Plauderei stehen. Über dies und das und Trallala.

Da mein linkes Auge allerdings nur bei der Vorstellung anfängt zu zucken, was noch alles auf meiner To-Do-List steht, bis der Weihnachtsmann sich überhaupt in unsere Nähe wagen darf, überspringe ich das mal. Magen-Darm bei meinem Sohn, Lebensmittelvergiftung bei mir und ein Hausbau sind dezent kräfte- und zeitraubend.

Ich bin ja ein großer Freund davon, dass sich Kinder auch alleine beschäftigen können. Nicht nur, weil wir große Fans vom Freispielen sind sondern auch aus ganz pragmatischen Gründen: Es bügelt sich leichter, wenn mein 19 Monate altes Kleinkind nicht das Bügeleisen runterreißen möchte und ich wage es auch zu bezweifeln, dass Wischwasser so lecker schmeckt wie mein Kleinkind vorgibt. Und nicht zu vergessen: warmer Kaffee ist mir persönlich lieber als kalter. 

Da mein Sohn ein Riesenfan von Tieren ist und sich stundenlang manchmal ganze 20 Minuten am Stück Bilder von Tieren angucken kann, war klar, dass er ab sofort

Erinnert ihr euch noch, dass sich eure Eltern immer etwas selbstgemachtes von euch zu Weihnachten wünschten? “Gib nicht dein Taschengeld aus. Wir freuen uns viel mehr, wenn es selbst gebastelt ist.” Tja. Das geht wieder von vorne los wenn sie Großeltern werden! Nun ist unser Kleiner noch so klein, dass es noch keine Mini-Picassos von ihm geben wird, die den Kühlschrank der Großeltern verschönern. Macht nichts.

Ich zeige euch ein super einfach zu machendes Geschenk, das garantiert nur einmal auf der Welt vorkommt.

Egal wie alt er ist: Mein Mann besteht auf seine Adventskalender. Ja. Plural. Er bekommt einen Spielzeugkalender (den ich aus Sicherheitsgründen erst ab dem 01.12. nennen kann 😉 ) UUUND einen mit kleinen Geschenkchen (den Inhalt würde ich sooo gerne verraten, aber nöööö). In den letzten Jahre hat er immer einen aus Stoff gehabt, der wiederverwendbar ist, was auch so der ziemlich einzige Vorteil dran war. Das jährliche Entwirren der Bänder ist genauso ätzend wie Lametta glätten. Bäh!

Dieses Jahr wurde ich durch das Adventskalender Set von Folia® angefixt. <3 

Ich liebe DIY Geschichten. Auch wenn ich nicht die begnadetste Bastlerin bin und es der Klebstoff bis an die Waschbeckenarmaturen schafft, lasse ich mich nicht unterkriegen 😉 auch nicht vom Kampf Nagelschere vs. 2 Millimeter Kreisausschneiden. Mich entspannt es, ich schwelge in Erinnerungen und erlebte Geschichten werden beständig.

Daher war es ziemlich schnell klar, dass ich über meine Schwangerschaft ein Scrapbook/ Memorybook/Erinnerungsbuch machen möchte. (Ich habe diese romantische Vorstellung, dass wir das unserem Sohn in 20 Jahren oder so schenken werden und er es voll toll findet. *Herzchen* Mein Mann hat ganz vorsichtig versucht mir beizubringen, dass es viiielleicht ein wenig zu bunt sein könnte. Verstehe ich nicht ;D )

Hochmotiviert stürmte ich die renommiertesten Berliner Bastelläden und kam ziemlich frustriert mit 2 losen Scrapbookbögen für gefühlt 30 € zurück.

Äh, Sorry, aber so funktioniert das bei mir nicht.

Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für mich, Herbstspaziergänge, Hörspiele (Die drei Fragezeichen), selbstgemachte Herbststräuße, einem Gummiband von DM, Tee, selbstgemachte Apfeltaschen und alle Miss Marple Folgen auf Amazon Prime.

Vorab, ich bin keine begnadete Floristin. #seidliebzumir!

Das überlasse ich zu gerne den Profis. Doch ich liebe es Blumensträuße zu jeder Jahreszeit zu Hause zu haben. Und Spaziergänge sowieso. Und seit meiner Schwangerschaft haben sie einen festen Platz in meiner täglichen Routine.

Um ehrlich zu sein, ich raste regelmässig aus und plündere im Herbst Wälder und Parks. Von dem klassischen Wilderer unterscheidet mich,