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Kleinkindglück

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Tatsächlich hat mein Sohn in seinen drei Jahren noch keinen einzigen freilaufenden Igel gesehen.

Da wir Laubhügel so lassen wie sie sind, denn „da wohnen die Igel und Hundekacke“ wird das wohl noch eine Weile so bleiben. Wobei wir nichts dagegen hätten, wenn ein Igel sich auf unserer Terrasse verirrt. Er bekommt auf jeden Fall hartgekochte Eier und wird liebevoll versorgt.

Bis dahin haben wir unsere Igel auf Papier und toben uns aus. Drei schnelle, einfach Spielideen kommen jetzt. Die Igelvorlage könnt ihr euch am Ende des Textes runterladen, einmal in schwarz-weiss und einmal in Farbe.

Fingerstempeln mit Theaterschminke

Wir haben ein großartiges Talent Stempelfarbe durch blosses Angucken zum Austrocknen zu bringen. Möglicherweise bekommt es ihnen auch nicht so gut, wenn sie über Nacht offen rum liegen… so oder so, ich finde Stempelfarbe sauteuer und da ich keine gefunden habe, die ich richtig toll am Finger finde, musste eine Alternative her.

Regelmässig zur Faschingszeit gibt es cremige Theaterschminke beim Drogeriemarkt eures Vertrauens oder ihr guckt hier. Auch fein ist der gute alte Tuschkasten und Fingerfarbe.

Und nun, Finger rein und den Igel bunt stempeln.

Knüselpapier statt Stacheln

Oder nennt man es „Knüddelpapier“? Aus Seidenpapier, weichem Transparentpapier oder ausrangiertem Geschenkpapier einfach kleine Knüsel knüllen. Dann die Igelvorlage mit Kleber anpinseln und den Igel vollknüseln. Am Ende habt ihr immer immer einen zuckersüssen und schön bunten Igel.

Die Knüselproduktion trainiert nebenbei noch wunderbar die kleine Handmuskulatur. Wenn euch nicht irgendwann auch vorgeschlagen wird „pass auf Mama, du machst die Knüsel jetzt alleine und ich klebe alle Knüsel auf den Igel.“ Ähm…;)

Igel im Blättersturm

Blätter sind das Sand in der Jackentasche im Herbst. Sollten irgendwo mal besonders viele Blätter (oder Eicheln und Kastanien) fehlen, wir haben sie. Zu finden in Sohnemanns Rucksack und Jackentaschen und später in allen Geheimverstecken. Neben den getrockneten Regenwürmern 🙈

Seit einigen Jahren ist „herbstbunt“ bei Laub ja eher „herbstbeige“. Umso schöner ist es dann, wenn wir noch knallrote Blätter finden. Die werden in Meyers Enzyklopädie zwei Tage gepresst und sind einsatzbereit.

Dann noch Pritt auf die Igelvorlage auftragen, den Igel mit Blättern bekleben und schwupp ist der Igel einmal durch einen Blättersturm gelaufen.

Ganz viel Spass beim Herbstbasteln!

Eure Nita

Hi! Ich bin Anita und blogge über meinen Alltag mit meinem Kind. Dabei zeige ich dir einfache Ideen zum Spielen. Ich mag Upcycling, weniger Plastik, ich liebe die Ostsee und finde Zigarettenkippen auf Spielplätzen blöd. Wenn ich pupse, dann kein Einhornglitzer und offene Worte und Humor finde ich zum Dahinschmelzen.

Auf Instagram findest du mich und meinen Alltag unter Kunterbuntespielideen und bei Facebook auch.

Kennst du schon meinen Etsy-Shop Kunterbunte Spielidee? Hier findest du Spiel- und Übungsblätter zum Sofortdownload aber auch fertige Sets direkt nach Hause. Schau rein, ich freu mich.

Sonntag, der 29.03.2020

Pünktlich kurz nach Benchens Geburt habe ich mir eine Nähmaschine gekauft. Ihr wisst schon, ich wollte ab sofort seine Babykleidung selbst nähen und nicht schnöde kaufen.

Mundmasken nähen
Zwischenzeitlich wollte ich alles einfach abbrennen! Ganz besonders diese doofe Unterfadenspule. Oder wie das Ding heißt.

Haha. HAHAHA!

Es brauchte Corona um sie aus der hintersten Ecke wieder hervorzukramen und vom Staub zu befreien. Mein Bedürfnis seine Kleidung selbst zu nähen, hält sich

Donnerstag und Freitag, der 26. / 27. März 2020

Ich gehe niie wieder einkaufen. Nein, ich WILL solange nicht mehr einkaufen, bis Corona ausgestanden ist. Ich habe das riesen Glück, dass mein Mann seit Corona den Einkauf übernimmt. Wir wollen einfach mit unserem Sohn so selten wie möglich raus in die Menschenenge.

Doch manchmal geht es einfach nicht anders. Ich schob optimistisch meinen Einkaufswagen mit Benchen bei Rewe rein. Wir waren gerade in der Obstabteilung angekommen und standen bei den leeren

Kennt ihr die 5 Phasen des Liebeskummers? Nicht wahr haben wollen, dann der Schock, hin zum Aktionismus, dann die Wut und schließlich Akzeptanz oder nett ausgedrückt „positive Neuorientierung“. 

Seit Corona und den mehr als unfassbar massiven Auswirkungen auf unser aller Leben durchlaufe ich mehrmals täglich genau diese Phasen. Die positive Neuorientierung guckt mich allerdings nur mit zusammengekniffenen Augen und dann ganz kurz an. Jetzt gerade sind die Existenzsorgen bedrückend, mein Mann hat sein Geschäft, unser Geschäft, das er zumachen musste. Wums, Existenzgrundlage weg. In einer Stunde durchflutet mich ein „wird alles gut“, ganz schnell kommt die blanke Wut und

Im Nachhinein ist es mir völlig unklar warum ich nach der Geburt meines Sohnes das erste Jahr so fix und fertig war. Ich meine, er lag doch nur rum auf mir drauf! Wenn er mal schlecht gelaunt war, hat unser Tragetuch und sein liebstes Highlight, meine Brust, immer immer geholfen und die Welt meines Lieblings war schön. Rückblickend fast erstaunlich

Normalerweise würde hier jetzt ganz viel Plauderei stehen. Über dies und das und Trallala.

Da mein linkes Auge allerdings nur bei der Vorstellung anfängt zu zucken, was noch alles auf meiner To-Do-List steht, bis der Weihnachtsmann sich überhaupt in unsere Nähe wagen darf, überspringe ich das mal. Magen-Darm bei meinem Sohn, Lebensmittelvergiftung bei mir und ein Hausbau sind dezent kräfte- und zeitraubend.

Um diese Liste zu erstellen, habe ich zu Recherchezwecken mit meiner Geburtshebamme, meiner Frauenärztin, unserem Kinderarzt, 1 Chefärztin auf der Kinderstation, 1 Oberschwester und zwei Kinderkrankenschwestern, 4 Hebammen im Krankenhaus und 2 Stillberaterinnen gesprochen.

Quasi alles Leute vom Fach und qualifiziert genug um mir nachvollziehbar zu erläutern ob und wenn ja warum Langzeitstillen gefährlich für mein Kind ist.

Das erste mal passierte es als ich mit unserem Sohn alleine einkaufen war. Er steckte im Tragetuch, grunzte zufrieden vor sich hin und ich stand beim Gemüse hinter einer älteren unbekannten Dame. Sie drehte sich um, erblickte mein Baby und quietschte los. „Na, du bist ja ein Braver!“ Ich persönlich kenne kein einziges böses Baby aber hey. Ich lächelte ihr zu, angelte nach meinem Obst, griff an ihr vorbei und….

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