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Mamaleben ungeschönt

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Um diese Liste zu erstellen, habe ich zu Recherchezwecken mit meiner Geburtshebamme, meiner Frauenärztin, unserem Kinderarzt, 1 Chefärztin auf der Kinderstation, 1 Oberschwester und zwei Kinderkrankenschwestern, 4 Hebammen im Krankenhaus und 2 Stillberaterinnen gesprochen.

Quasi alles Leute vom Fach und qualifiziert genug um mir nachvollziehbar zu erläutern ob und wenn ja warum Langzeitstillen gefährlich für mein Kind ist.

Das erste mal passierte es als ich mit unserem Sohn alleine einkaufen war. Er steckte im Tragetuch, grunzte zufrieden vor sich hin und ich stand beim Gemüse hinter einer älteren unbekannten Dame. Sie drehte sich um, erblickte mein Baby und quietschte los. “Na, du bist ja ein Braver!” Ich persönlich kenne kein einziges böses Baby aber hey. Ich lächelte ihr zu, angelte nach meinem Obst, griff an ihr vorbei und….

“Maaamaa?! MAMAAA! MAMAMAMA-MAAAMAAA!!!”

Es ist 5 Uhr irgendwas, mein Sohn kneift mir in die Nase und ich beschließe so zu tun als ob ich schlafe. Da ich das jeden Morgen versuche, hätte ich mittlerweile gelernt haben können, dass diese Taktik nicht dazu führt, dass mein Sohn gelangweilt aufgibt, müde wird und wieder einschläft. Bis um sieben oder so.

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Nie hat der Slogan der Fairybox mehr zu mir gepasst als jetzt: Fühl dich gut und tue Gutes! Ok, mit “tue Gutes” ist eher der Nachhaltigkeitsaspekt der Produkte gemeint aber in diesen Tagen beziehe ich das mal alleine auf mich. Und vielleicht fühle ich mich auch nicht immer gut. Und tue mir nicht ständig Gutes. Aber immer häufiger und öfter. In Ministeps. Aber eher 2 vorwärts als zurück. Vor einem Monat war DER Moment in meinem Mamaleben gekommen. Ich war

“Du wirst es erleben. Es ist unfassbar, was sich wildfremde Leute trauen über dein Baby zu sagen. Wo die sich einmischen wollen. Du wirst es erleben. Jede Wette.” 

Ich war noch voll im Wochenbett und konnte diese düsteren Prognosen meiner Freundin überhaupt nicht glauben. Zu dem Zeitpunkt war ich frisch vollgepumpt mit Hormonen, die dafür sorgten, dass ich im Kreissaal erklärte, ich will

Ein bisschen gerne würde ich schon schreiben, darüber, dass sich mein Körper während meiner Schwangerschaft nunmal verändert hat und das auch total ok ist. Und ich mit meinem After-Baby-Body auch super cool bin und zwar immer und überhaupt und ich mir auch gar keinen Stress mache. Weder im akzeptieren meines jetzigen Körpers noch in der Dauer der Rückbildung. Oder den Ergebnissen.