Da Marken erkennbar sind, erhält der Artikel eine Form der Werbung 

Bevor jemand traurig ist, weil er etwas anderes erwartet, sag ich es gleich: Es wird ein kurzer Beitrag  werden (für meine Verhältnisse), da es keine große Reiseapotheke ist. Ganz einfach, weil ich nicht möchte, dass mein Kind sich daran gewöhnt, dass man immer mit einem riesen Arzneimittelapparat reist.

Ausnahme wäre für mich, wenn wir in ein Land fahren in dem die medizinische Versorgung nicht vorhanden wäre (da würde ich mit Sicherheit nicht mit Kleinkind hinfahren) oder wenn es chronische Erkrankungen gibt, aber das erklärt sich von selbst.

Es geht also um unsere Reiseapotheke für Nahreisen und auch sonst *klopftmitallerKraftaufHolz* erfreuen wir uns bester Gesundheit.

Unser Sohn ist “Checkheftgepflegt” und ich versuche bis auf seine Impfungen den Kinderarzt zu vermeiden, da wir uns dort garantiert ganz schnell was einfangen. Und *hautdolleraufHolz* bis auf seine erste Erkältung mit knapp sechs Wochen ließ sich bisher alles telefonisch klären, bzw. ich konnte beruhigt werden. Anfängermama halt.

Ich nehme also an Medizin das mit, das wir benötigen für unsere Klassiker und zwar so, dass wir nichts neu kaufen wenn wir unterwegs sind und erst Recht nicht zu einer teuren Nachtapotheke müssen. 

Und bevor es doch wieder ein langer Beitrag wird, kommt hier nun meine Reiseapotheke für meinen Sohn, 15 Monate alt.

Schnupfnasen

Reiseapotheke für Babys und Kleinkinder Reiseapotheke bei Erkältungen

Erkältungen sind doof und auch wenn wir , trotz Krabbelgruppe und regelmässige Playdates bei denen sich die Racker gegenseitig den Schnodder aus der Nase holen, ziemlich verschont davon wurden., kommt die Rotznase immer dann wenn ich es nicht erwarte. 

Ich packe also eine Box Kleenex ein, die man mit Kind eh immer gebrauchen kann, Fettcreme gegen wunde Nasen und damit das Atmen nachts leichter geht, kommen noch Babynasentropfen und Rhinomer (=Meerwasser) mit.  Und last but not least aber vergessen zu fotografieren: Sein Nasensauger, wir haben einen mit zum selber saugen.

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen sind unsere Achillesverse. Hat einer den Virus, teilen wir ihn uns familiär untereinander auf. Und bei allen Erkrankungen, die wir bis jetzt hatten, ist das das mieseste. Wenn die Mama brechend über der Toilette hängt, das Kind Durchfall hat und der Papa noch kaum auskuriert ist, dann ist das wirklich unschön.  Und bei so Kleinen ist der Gewichtsverlust irre beängstigend. 

Nachdem wir das jetzt zweimal durchhaben, weiss ich, dass sein Gewicht in Null Komma Nichts wieder drauf ist. Da aber Magen-Darm durch den Gewichtsverlust nicht unkritisch ist, gerade bei so Kleinen, sind Kohletabletten dabei. Kohle ist prima, auch die zum Trinken, da sie Giftstoffe bindet und stuhlfestigend wirkt. 

Um den Salzhaushalt wieder herzustellen, hilft unser “Cocktail” (Empfohlen bekommen im 1. Hife Kurs und glatt zwei Wochen danach auf Tauglichkeit hin getestet: 1 Liter Wasser gemischt mit 3 EL Traubenzucker und 1 TL Salz) Diesen nun dem sich vor Vorfreude ob des leckeren Gesöffs laut glucksendem Kind einflößen. Ihr ahnt es, bei uns funktioniert die Mischung nur bedingt, da es einfach mal nicht lecker schmeckt.

Daher kommen die Elektrolyte oder Salz pur in einen Saft rein, den er mag. Problem: er kennt keinen Saft, da es das bei uns einfach kaum gibt. Daher ist die der Kräutertee von Voelkel, eine Naturkostsafterei eine feine Alternative für uns. Der Kräutertee von Voelkel kommt ohne Zuckerzusatz aus, schmeckt dennoch angenehm süß und zumindest süß genug für unseren Kleinen um den Salzgeschmack zu überdecken und ihn ob des ungewohnten Zuckers nicht völlig ausflippen zu lassen. 

Reiseapotheke für Babys und Kleinkinder Reiseapotheke bei Magen-Darm-Erkrankungen und Vergiftungen
©Zdenek Miler Agentur: WDR mediagroup GmbH Und mal ehrlich: Der kleine Maulwurf ist schon zuckersüß!

Kleine Erste-Hilfe bei Vergiftungen

Unser Drolling ist in einem Alter, in dem er alles, alles ausprobiert. Und zur Sicherheit auch alles in den Mund nimmt. Ist besser geworden aber ich bin was das angeht vermutlich traumatisiert. Sollte er also auf die Idee kommen auszuprobieren wie zum Beispiel ein bisschen Duschgel schmeckt, dann gibt es hinterher gleich die volle Ladung Lefax.

Lefax sorgt dafür, dass das Duschgel nicht oben wieder rauskommt (wäre schlecht bei so zarten Lungen) sondern dass es auf natürliche Weise ausgeschieden wird. Woher ich das weiß? Oh, ganz einfach, ich kam in die Situation den Giftnotruf zu wählen. Fühlt man sich wie die schlechteste Mutter auf der Welt? Aber natürlich! Ist man es. Nein. Aber nach der Sache um einiges klüger. Was vielleicht auch an dem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder lag, den mein Mann und ich “danach” gemacht haben.  

Zahnschmerzen

Reiseapotheke für Babys und Kleinkinder Reiseapotheke bei Zahnschmerzen

Und dann wäre da ja noch das Thema mit den Zähnen. Momentan ja heißer Dauerbrenner (unsere Tipps stehen hier *click*). Wir packen also die notwendigen Dinge wie Beißringe und Lappen ein, genau wie den guten alten Fieber-und Schmerzsaft, den sogar so Ökoliebhaber wie ich ohne mit der Wimper zucken geben, wenn alles andere nicht mehr hilft. 

Was nicht fehlen darf – Standardausrüstung in unserer Reiseapotheke

Reiseapotheke für Babys und Kleinkinder Reiseapotheke Was immer dabei ist

Reiner Standard ist bei uns das Fieberthermometer, welches ich noch nie im Urlaub benötigt habe, deswegen kommt es auch immer mit.Ich will ja nicht Murphys Law provozieren, nech! Desinfektionsspray, das bisher nur mein Mann benutzt hat, aber auch hier, schadet es nicht, wenn mein Kleinkind im Wald und am Strand tobt. Und da ich davon ausgehe, dass ich es wieder benutzen werde, darf unsere Zeckenkarte ebensowenig fehlen wie ein paar Pflaster

Ebenfalls Standard, weil es super geeignet ist um Wunden auszuspülen, ist Kochsalzlösung und sterile Pads. Sind klein, nehmen keinen Platz weg und wenn man sie braucht, will man sie nicht gut verstaut zu Hause wissen.

Und im Zweifel ist es für uns alle zu benutzen aber gedacht für wunde Popos:  Wund-und Heilsalbe.

Dann darf noch sein Impfausweis, Kinderuntersuchungsheft und Krankenkassenkarte in seiner Reiseapotheke nicht fehlen und wir sind bereit für Wälzen im Sand, Bäume fühlen, Steinchen sammeln und vieles mehr!

———————————————————————————————————–

Hi! Ich bin Anita, 38 Jahre und blogge über Alltagsgeschichten aus meinem Mamaleben und Schwangerschaft und mag nachhaltige, natürliche Dinge und schnelle, leckere Rezepte. Ich pupse kein Einhornglitzer sondern mag offene Worte. Schmunzeln ist erlaubt.

Wenn es meine Zeit und meine Priorität Nummer 1, mein Einjähriger kleiner Junge zulässt, kommt einmal pro Woche ein neuer Blogbeitrag auf meiner Seite https://nitaspleasures.de.

Auf Instagram findest du mich und meinen Alltag unter nitas_pleasures und bei Facebook auch. Ich freu mich, wenn du uns begleitest.

2 Comments

  1. Hi Anita!

    Ich denke du hast hier mit deinem Post auf jeden Fall vielen anderen Mamas die Angst davor genommen, was denn genau mitzunehmen! Eigentlich nimmt man ja immer viel zu viel mit, was man dann am Ende nicht braucht. Oder wenn man mal sagt, ok, ich nehme weniger mit da bis jetzt ja nie was war, dann kommt es dreifach so schlimm :-))

    Auch finde ich es toll, dass du deinen Sohn nicht bei jedem bisschen zum Arzt schleppst oder ihm süßen Saft gibst. Da können sich andere “Übermamas” wirklich eine Scheibe von abschneiden!

    Alles Gute wünsch ich euch und habt einen super Urlaub!

    LG,
    Nadine

    • Nita

      Liebe Nadine, danke dir! Man nimmt wirklich immer zu viel mit, gerade Klamotten. Erlebe ich gerade wieder. Ich habe mir echt geschworen nur noch für drei Tage zu packen, wenn wir reisen und dort ist eine Waschmaschine. Zumal: wir tragen doch eigentlich alle nur unsere LIeblingsklamotten. Danke für dein liebes Feedback, ja, Saft und Zucker versuchen wir so lange es geht zu vermeiden. Es gibt einfach keinen Grund, dass er es jetzt schon kennenlernt. Solangsam muss ich zwar heimlich naschen, aber hey 😀 Liebe Grüße, Anita

Write A Comment