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Schwangerschaft

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Armin Laschets hämische Lache wäre stolz auf meinem Curser der mich seit drei Tagen gehässig auslacht. Könnte mein Curser reden, würde er wohl folgendes sagen: „Naaaa, junge Frau, das haste dir wohl leichter vorgestellt, nach über 1,5 Jahren mal wieder einen Blogbeitrag zu schreiben, wa?! Hehe. Och, fällt dir kein Anfang ein, tja, is ja dumm, aber hey, liest den Kram überhaupt noch wer? Gnihihi. HARHARHAR. Und Tschüssiiiiii!“

Gestrichelte Linien nachziehen und schon ist der Pilz wieder in seinem Rechteck.

Ein paar Tage und diverse weggefressene Kekspackungen hat sich nichts geändert. Ich weiss, hier müsste jetzt irgendwas motivierendes und vor allem lustiges stehen, wie ich dann doch noch die Kurve bekam und die Worte nur so in meine trockenen Fingerchen flossen. Ist aber nicht passiert. Noch nie fiel mir ein Einstieg zu einem Blogpost so verflucht schwer. Leichtigkeit und Humor wurde bei mir in den letzten 1,5 Jahren verdrängt durch die Pandemie, Existenzsorgen, Fehlgeburt, blankes Entsetzen über Menschen (s.o.) grundsätzlich.

Allerdings….ist auch übrig geblieben: Wir sind eine Familie und zwischen uns kommt kein Blatt. Ich bin wieder schwanger mit unserem Wunschkind, sie heißt „Babyschwester“, tritt wie eine Große und hat einen wundervollen großen Bruder der glücklich über jedes herabfallende Blatt ist, denn „wenn alle Blätter von den Bäumen gefallen sind, dann ist Herbst und dann kommt endlich meine Babywester, weiss du?! WEISST DUUUU!!!“ Mittlerweile sollte es der ganze Ort wissen.

Wehe die Blätter fallen vor Mitte Oktober ab! Neulich rüttelte unser Nachbar an seinem Kirschbaum, es fielen Tonnen an Blätter runter. Ich brüllte ihn natürlich sofort an, er soll die Finger von seinem Baum lassen oder jedes verdammte Blatt wieder dran hängen!

Ich beantworte also mehrmals am Tag die Frage „wann sind alle Blätter ab“ alternativ „warum sind noch nicht alle Blätter ab?!“ und höre viel zu oft „schon wieder sind Blätter ab, dann kommt bald meine Babywester, Mama! Lalelu!“

Es geht also um Ablenkung und Vorbereitung. Vorbereitungstechnisch hocke ich irgendwo zwischen Nestbautrieb und „kein Bock, will schlafen, ausserdem tut mir alles weh.“

Das mit der Ablenkung funktioniert besser. Mein Lieblingserstgeborener und ich haben die Herbstzeit eingeläutet und geniessen herabfallende Blätter (mein Sohn), weniger Rasen mähen müssen (ich) und machen es uns bunt.

Passend zum Thema „Herbst“ ist in meinen Etsy-Shop „Kunterbunte Spielidee“ ein neues 5-seitiges Paket mit Spiel- und Lernvorlagen für „Über 3“ Kinder eingezogen.

Ganz nebenbei und vor allem spielerisch werden damit ein paar Dinge gelernt:

  • Zahlen bis 6 erkennen und zählen
  • geometrische Figuren erkennen und zuordnen
  • Farben erkennen und malen
  • schneiden und kleben

Ihr könnt die Vorlagen erwerben als PDF zum Sofortdownload oder fertig ausgedruckt zu euch nach Hause. Bis zum 30.09.2021 bekommt ihr dann noch das PDF dazu. Hier gehts zum Etsy-Shop „KunterbunteSpielidee“.

Und als kleines Goodie gibts ein Gratisdownload für ein Zahlenpuzzle mit 12 Ziffern. Einfach runterladen, ausdrucken und so anpassen wie ihr es wollt. Mein kleiner großer Junge lernt damit die Zahlen 1-12 und freut sich immer einen Kullerkeks, wenn er neue Zahlen wiedererkennt. Ernst auf die Uhr zu gucken und zu erklären, dass es ja schon sooo spät ist, klappt also nicht mehr lange. Hm….vielleicht glaubt er mir ja bald, dass 5 Uhr morgens NIE eine schöne Zeit zum Aufstehen ist und am Wochenende schon mal gar nicht.

Prinzip ist so einfach wie wandelbar. Auf die eine Kürbishälfte schreibt ihr eine Zahl, auf die andere Hälfte die jeweilige Anzahl in Punkten. Dann schneidet ihr den Kürbis in zwei Hälften, mischt mehrere Zahlenkarten durcheinander und nun kann euer Kind sich eine Zahl aussuchen und die jeweilige Hälfte finden. Laminiert euch die Seite am besten, umso länger hält das Papier. Wir haben mit drei Karten angefangen und uns dann gesteigert. Hier gibts den Download:

Folgt ihr mir schon bei Instagram und Facebook? Da zeige ich euch die nächste Zeit, was wir mit den Übungsblätter noch so machen und wie man ohne Druck, Zwang und Langeweile dafür aber mit Wasserperlen Zahlen lernen kann.

Viel Spass beim Ausprobieren der Übungsblätter mit euren Kindern!

Herzliche Grüße, Anita

Hi! Ich bin Anita, 40 Jahre und blogge über meinen Alltag mit meinem Kind. Dabei zeige ich dir einfache Ideen zum Spielen. Ich mag Upcycling, weniger Plastik, ich liebe die Ostsee und finde Zigarettenkippen auf Spielplätzen blöd. Wenn ich pupse, dann kein Einhornglitzer und offene Worte und Humor finde ich zum Dahinschmelzen.

Wenn es meine Zeit und meine Priorität Nummer 1, mein Dreijähriger kleiner Junge zulässt, kommt einmal pro Woche ein neuer Blogbeitrag auf meiner Seite https://nitaspleasures.de.

Auf Instagram findest du mich und meinen Alltag unter Kunterbuntespielideen und bei Facebook auch.

Kennst du schon meinen Etsy-Shop Kunterbunte Spielidee? Hier findest du Spiel- und Übungsblätter zum Sofortdownload aber auch fertige Sets direkt nach Hause. Schau rein, ich freu mich.

„Die Geburt deines Kindes ist das einzige Blind Date bei dem Du sicher sein kannst die Liebe deines Lebens zu treffen.“*

Da dachte ich noch „Ach, schlimmer als Schwangerschaftsdemenz geht ja gar nicht“. Fail. Stilldemenz ist krasser. Richtig übel – aber praktisch – ist die „Geburtsdemenz“. Wenn ich von meiner Geburt erzähle, fange ich meistens an mit den Worten „Ach, sooo schlimm sind Wehen jetzt auch nicht…Schatz, gehts dir gut, du wirst so blass!“. Mein Mann antwortet dann meistens „Ach, wenn man davon absieht, dass ich immer noch Alpträume von deinen Schreien habe, ich vier Kilo in drei Tagen abgenommen habe (ich übrigens mehr #ätschibätsch), mir regelmässig kalte Schauer nur bei der Erinnerung über die Schulter laufen UND du Geräusche von dir gegeben hast, die ich keinem menschlichen Wesen zugetraut hätte….dann war das alles easy!“

Und das ist mein „Problem“: ich habe verdammt viel verdrängt. Äußerst praktische Einrichtiung von der Natur, denn sonst wären wir alle Einzelkinder.

Dieser Geburtsbericht beruht also auf nicht bestätigten Gerüchten („Ich wollte doch nicht weggehen. So ein Blödsinn“ „Doch, du hast erklärt, du gehst jetzt“) angeblichen Beleidigungen meinerseits („Jetzt halt einfach deine Klappe, man!) und einem bestätigten sehr hohen

Ladies, Gentlemen, es wird Zeit für die Realitätskeule. Für mehr Wahrheit. Tacheles. Tabula Rasa.

Empfindsame Seelen, die verstört werden könnten durch Sätze wie  „grunzend auf der Toilette sitzen“ oder „Hämorrhoiden stören beim Pupsen“  sollten nicht weiterlesen.
Allen anderen, wünsche ich viel Vergnügen 🙂 Und ganz besonders den Damen mit Babywunsch: Ich verspreche euch, alles was an unangenehmen Dingen passieren wird- und das kann auch mal ne Menge sein- es ist es Wert. <3 Spätestens wenn sich euer Krümelchen beim Bauch streicheln an eure Hand schmiegt, empört trampelt weil ihr nicht auf „der richtigen Seite“ liegt oder mit einem mal ganz ruhig wird wenn ihr ihm etwas vorlest, ist alles ALLES wettgemacht.<3

Achso. Natürlich gibt es Frauen, die eine absolut problemlose Schwangerschaft haben. Wo nichts zerrt, piekt, schmerzt oder irgendwas zum falschen Zeitpunkt aus diversen Körperöffnungen läuft. Das ist super. Freut euch! Genießt es! Und schweigt still! Denn das ist definitiv nicht die Regel.

  1. Meine Haare. Alle Haare.

Das die Vorstellung wie meine Schwangerschaft sein wird sich nicht so ganz mit der Wirklichkeit decken wird, war bereits bei meiner Erfahrung mit  den Schwangerschaftsanzeichen *click* klar.

Selbstverständlich hatte ich noch mehr wilde Kleinmädchenphantasien die nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hatten.

Meine Top 3

Vorstellung vs. Realität“ in der Schwangerschaft“:

Mein Mann wird jeden Tag das Wachstum meines Bauches fotografieren und am Ende haben wir voll den süßen Film um den uns alle beneiden!

Ich war perfekt auf alle Schwangerschaftsanzeichen vorbereitet. Und kann durchaus behaupten, dass ich im Laufe der Zeit ein schönes Wellness-Wochenende an Schwangerschaftstest vollgepullert habe. In einem 5 Sterne Spa. Mit Spezialbehandlungen.

Dieser Umstand machte mich aber auch in gewisser Weise zum Experten im Wissen darum woran ich merken würde ob ich schwanger bin oder nicht.

Google sei Dank. Nicht.

Was ich lernen musste, war unter anderem,

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